Gut gegessen ist halb... gereimt!

 

Sie werden mich beneiden

Und können mich nicht leiden.

Denn meine Texte sind ideal.

Ja, ich bin einfach genial.

Das ist, was ich immer wieder sage,

Weil ich‘s sonst nicht ertrage.

Ach, sei‘s drum:

Ich bin doch genauso dumm.

 

Martin Stoffel

 Die Woche, sie ist nun vorbei

Am Wochenende bin ich frei

 

Es wird geschlagen in die Saiten

Ich werde Blitz und Feuer reiten

Werd‘ Gifte spucken auf die Ziele

Und nicht zu knapp, es gibt so viele!

 

Ich heb‘ mein Schwert, es zu mir spricht

Ein Lächeln brennt sich ins Gesicht

Abstrakte Welten, Kollisionen

Zerstöre, schaffe Dimensionen

Zerschneide Raum, Zeit und Luft

Hebe Vergess’nes aus der Gruft

 

Das Licht, das Dunkeln an der Seite

Das Grau-Sein liegt in der Weite

Das Gleichgeschaltet-Sein zerbricht

Und reduziert Ballast, Gewicht

 

Vernichtet, besser, triumphiert

Die Sicht sie hat sich transformiert

 

So klar, so sauber, wie ein Fluss

Erkenne Wahrheit, trenne Stuss

In mir Erkenntnis fasst nun Fuß

Ich muss sie leben, ja ich muss!

Ich will nicht anders, ja ich muss!

Erkenne – es gibt keinen Schluss

 

Illusionsinhaftiert

 

Ich fahr nach Eiserfeld ins kleine Städtchen,

   zu meinem kleinen Mädchen

 

Ashraf Salem

 

Sie hat eine blütenweiße Weste.

Man sieht nicht die Reste

Von Gift und Galle,

Die sie verspritzt

Auf alle.

 

Martin Stoffel

 

Der Simulant, der Simulant,

ist in der ganzen Stadt bekannt

 

Ashraf Salem

 

Gedichte schreiben

Ist der größte Mist

Aber du musst bleiben,

Denn du bist

Teil der Gruppe.

Und der ist‘s schnuppe!

 

Martin Stoffel

 

Jetzt fällt mir nichts mehr ein, darauf schenk ich ein

   - Gläschen Rotwein

 

Ashraf Salem


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